Neues Hundegesetz für Berlin - schlimmer geht immer !!!

(Kommentare: 3)

Wie heißt es so schön - Bild dir deine Meinung !!!!

Das sind die geistigen Ergüsse, die sich unsere sogenannten Volksvertreter einfallen lassen haben.

Zwei Bemerkungen dazu:

1. 2016 sind Wahlen in Berlin !

2. Das nächste Treffen der Bürgerinitiative Berliner Schnauze findet am morgigen 23.06.2015 statt - ich denke das Thema steht auf der Tagesordnung, vielleicht hält ja nun jemand eine Teilnahme für sinnvoll ....

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Kommentar von Claudia von Niessen | 2015-07-11

Guten Abend,
das Ganze ist unlogisch, wirkt wie Ausgrenzung und ist unsinnig.
"...Die Bürgerinnen und Bürger sollen besser vor dem Beißverhalten von Hunden geschützt werden..." So oder so ähnlich steht es in der Beschlussvorlage derCDU. Wenn der Mensch sein Tier aber nicht mehr artgerecht halten kann, dann wird Hund aggressiv. Leider kann ich am 14. 07. 2015 nicht kommen. Könnten wir nicht alle gemeinsam eine Verfassungsklage erwägen - erst einmal vor dem Berliner Verfassungsgericht?
Ansonsten schöne Gruße an die BVV: Ich werde 2016 keine der etablierten Parteien wie CDU, SPD, Grüne und Linke wählen.

Mit entsetzten Grüßen

Claudia von Niessen

Kommentar von Claudia von Niessen | 2015-07-11

Guten Abend,
das Ganze ist unlogisch, wirkt wie Ausgrenzung und ist unsinnig.
"...Die Bürgerinnen und Bürger sollen besser vor dem Beißverhalten von Hunden geschützt werden..." So oder so ähnlich steht es in der Beschlussvorlage derCDU. Wenn der Mensch sein Tier aber nicht mehr artgerecht halten kann, dann wird Hund aggressiv. Leider kann ich am 14. 07. 2015 nicht kommen. Könnten wir nicht alle gemeinsam eine Verfassungsklage erwägen - erst einmal vor dem Berliner Verfassungsgericht?
Ansonsten schöne Gruße an die BVV: Ich werde 2016 keine der etablierten Parteien wie CDU, SPD, Grüne und Linke wählen.

Mit entsetzten Grüßen

Claudia von Niessen

Kommentar von Jesewitter | 2015-06-24

Der Entwurf enthält zwei interessante Informationen:

Zum einen lagen die sogenannten 'Bissvorfälle' (sogenannt, weil sie auch Anspringen u.ä. als menschengefährdend eingestufte Verhaltensweisen beinhalten) im Jahr 1999 bei 2760, siehe Seite 29.

Im Jahr 2013 lagen diese Vorfälle amtlich bei 620, also um mehr als 70 Prozent weniger, siehe

https://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-verbraucherschutz/tierschutz/hundebiss_statistik_2013.pdf?start&ts=1406277934&file=hundebiss_statistik_2013.pdf

Zum anderen wird die 'Unzureichende Sachkunde' angeführt (siehe Seite 30).

Wie passt das zusammen? Offensichtlich bezieht sich das eingeleitete 'Neue Hundegesetz' auf Daten, die 15 Jahre alt sind.

Unbeachtet blieb möglicherweise, dass seit Jahren in den Medien das Thema 'Hund und Mensch' präsent ist. Zu vermuten ist, dass Hundehalter heute viel aufgeklärter und verantwortungsbewusster mit ihrem Tier umgehen.

Fazit: Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass sich Hundebesitzer heute wesentlich intensiver informieren. Dazu passt, dass Hundeschulen und Ausgehangebote stark gestiegen sind, logischerweise, weil die Nachfrage gestiegen ist.

Die Frage stellt sich, warum die Politik auf diese offensichtlich positive Entwicklung nicht durch Förderung, sondern durch Restriktion (Neues Gesetz) eingeht.