Und es geht weiter: Nun soll der Grunewaldsee für Hunde gesperrt werden !!!! Nehmt an der BVV am 18.06.2015 teil !!!

(Kommentare: 10)

BVV 18.06.2015 - Start 17 Uhr - Unter TOP Ö 10.19 soll die Abschaffung des Grunewaldsees als Hundeauslaufgebiet eingeleitet werden !

Die Grünen haben ohne jegliche Rechtsgrundlage den Anfang in Zehlendorf gemacht und damit nichts anderes als Hass in der Bevölkerung gesät - nun will der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit wiederrum abenteuerlichen Begründungen nachziehen und die Nutzung des Grunewaldsees für Hund und Halter verbieten.

Steht auf ! Das Fass ist bereits übergelaufen !

Nehmt an der Sitzung aktiv teil, und zeigt den sogenannten Volksvertretern, was Volkes Meinung ist !

Ihr wollt euch engagieren, und euch gegen diese völlig unsinngen Beschlüsse vorgehen ?

Macht bei der Bürgerinitiative Berliner Schnauze mit !
Bereits im Jahre 2004 waren ähnliche Bestrebungen im Gange, die Bürgerinitiative Berliner Schnauze hat sie damals erfolgreich verhindern können !
Gemeinsam sind wir stark ! Nehmt am nächsten Treffen der BI teil !

Nähere Infos zur BVV am 18.06. mit Tagesordnungspunkten etc. hier !

Und hier der Antrag der CDU-Fraktion.

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Kommentar von Jens Tippenhauer | 2015-06-22

Hallo Thorsten, gerne werde ich mich bei der Berliner Schnauze einbringen.

Möglicherweise zeigen sich Berliner Politiker von einer Idee, wie der "Auslagerung" der Hundesteuer wenig beeindruckt. Dennoch ist dies ein Beispiel, das Schule machen könnte. Je mehr diese zunehmend undemokratische Politik uns beschneidet, um so stärker müssen wir Flagge zeigen. Es wird sicherlich unbequem, je mehr Hunde in der Stadt unterwegs sind, für die hier KEINE Hundesteuer entrichtet wird. Gestern früh hatte ich mit diesem Vorschlag im Grunewald sofort sieben begeisterte Zustimmungen - das lässt hoffen :-)

Bei der KFZ-Steuer handelt es sich übrigens um eine Bundessteuer - daher tut es den Herrschaften nicht weh, wenn die Droschke in Bayern zugelassen ist.

Kommentar von Thorsten Hofmann | 2015-06-22

Hallo Jens, der Vorschlag hat einen gewissen Charme - in meinen Augen eine legitime Form des zivilen Ungehorsams, wobei, ist es das überhaupt ?! Auf Seiten der KFZ-Steuer im Firmenwagenbereich ist es ja durchaus üblich. Ich werde den Vorschlag mal mitnehmen zur Berliner Schnauze, und ihn dort vorstellen wenn ok - oder noch besser, komme am Dienstag selbst vorbei - wir müssen alle gemeinsam etwas tun, in meinen Augen gehts hier nicht nur noch um den Hund, sondern um die gelebte Demokratie an sich. Die BVV letzten Donnerstag hat mir da wieder die Augen geöffnet, Kasperletheater auf Steuerzahlerkosten, parteiideologische Selbstdarstellung mit Schnittchen zwischendurch, da sind sie sich dann wieder einig - das Volk, sein Wille, seine Wünsche und Bedürfnisse sind nur ein Randthema .... !

Kommentar von Jens Tippenhauer | 2015-06-22

Es ist unerträglich, in welcher Form das Thema Hundeauslauf in Berlin diskutiert wird. Echte Kompromisse gibt es nicht. Schwarz oder weiß. Ganz oder gar nicht. Dies ist die einzige Devise, nach der in dieser Stadt gehandelt wird.

In den USA habe ich in einigen Städten ganz hervorragende Regelungen vorgefunden. Zum Beispiel gab es im Golden Gate Park in San Francisco die Regelung, dass Hunde bis 9.00 Uhr morgens frei laufen durften. Danach galt Leinenpflicht. Daran haben sich Hundebesitzer gerne gehalten und alle Nutzer des Parks haben sich damit gut arrangieren können.

Warum geht so etwas nicht am Schlachtensee oder auch z.B. im Tiergarten?

Sollte die CDU an ihrer (der kommenden Wahl geschuldeten??) Initiative für ein Auslauverbot am Grunewaldsee festhalten, werde ich meinen Hund definitiv in einer anderen Stadt bei Verwandten anmelden und dort Hundesteuer bezahlen - die vielerorts nur die Hälfte dessen beträgt, was wir hier zu entrichten haben. Ich hoffe, dass viele Hundebesitzer diesem Weg folgen. Wenn nur 50.000 Hunde nicht mehr in Berlin gemeldet wären, wird es die Senatskasse deutlich spüren. 6 Millionen Euro weniger zur Verfügung zu haben, kann sich Berlin nicht leisten.

Kommentar von Ilona deWinter | 2015-06-18

Die Neuregelung am Schlachtensee ist komlett UNDEMOKRATISCH !!! Niemand sollte in einer Demokratie ausgegranzt werden, nicht wegen der Hautfarbe, der Gesinnung, oder als Hundehalter.
Jetzt geht es um den Grunewaldsee, der ja seit Jahrzehnten Hundeauslafgebiet ist.
Ich möchte hier auch einmal darauf hinweisen, dass Hundehalter aus Brandenburg in die Stadt Berlin fahren um ihren Hunden freien Auslauf zu gewähren zu können. Ich frage mich, was ist das für eine verkehrte Welt.
Auch ich muss jetzt mit dem Auto mit meinem Hund zum Hundeauslauf am Schlachtensee fahren, weil ich die Abkürzung am See gegenüber Fischerhütte nicht mit Hund begehen darf ! Der Weg über die Straßen ist sehr viel weiter.
Ich denke die Einrichtung großer deklarierter Badestellen am Schlachtensee, mit Toiletten und Mülleimern, die auch kontrolliert und gepflegt werden würden den Sinn eines Badesees erfüllen. Da es ja angeblich um Verschmutzung geht, frage ich mich, wo bleiben die Ausscheidungen der Menschen ? Natürl. pieselt man in den See, sieht ja keiner ! Und Menschen verrichten ihr Geschäft ganz bestimmt nicht in Tüten. Und das gilt auch für den Grunewaldsee.
Also bitte Hände weg von den Hundeauslaufgebieten, und wieder demokratisch denken, liebe gewählte Bezirksverordnete.

Kommentar von Rosi Müller | 2015-06-17

Heilmann will angeblich mehr Auslaufflächen schaffen und wurde angeblich von der Neuregelung am Schlachtensee überrascht.Jetzt kommt die nächste Überraschung?Hinzu kommt, dass der Grunewald ausgezeichnet wurde, als "Wald des Jahres 2015".

Kommentar von Thorsten Schatz | 2015-06-17

Tiere brauchen auch in einer Metropole wie Berlin Orte, an denen sie mit Artgenossen spielen und sich bewegen können. Naturgemäß ist der Raum für solche Orte in einer Großstadt knapper als in ländlichen Gegenden. Wenn nun sukzessive die großen Hundeauslaufgebiete eingeschränkt werden, erhöht sich natürlich der Zulauf an den verbleibenden Auslaufgebieten. Wenn es gute Gründe für eine Veränderung an bestehenden Auslaufgebieten gibt, sollten die Bezirke Ersatzflächen anbieten.

Die CDU Berlin hat sich auf ihrem Parteitag am vergangen Wochenende intensiv damit beschäftigt, das Zusammenleben von Mensch und Hund harmonisch zu gestalten. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch dieser Antrag bereits in der Bezirksverordnetenversammlung eingereicht. Ich hoffe sehr, dass die CDU-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf ihren Antrag angesichts des Einsatzes der CDU Berlin für ein besseres Miteinander von Mensch und Hund entsprechend optimiert.

Kommentar von Sybille Brömel | 2015-06-16

Ich zahle jedes Jahr Unsummen an Hundesteuer, räume die Hinterlassenschaften weg, also wofür?? Ich kann in dieser Stadt leider nur erkennen, dass Hundebesitzer an allen Ecken geschnitten und gegängelt werden und obendrein noch abgezockt!
Gott allein weiß, wofür unsere Steuergelder verschwendet werden, für Diäten wahrscheinlich, jedenfalls nicjt für Hundeauslaufgebiete!!

Kommentar von Andrea Ditzel | 2015-06-16

.....und dabei wird im Rahmen der Durchsetzung des neuen Hundegesetzes immer wieder betont das alle Bezirke MEHR Auslaufgebiete haben sollten...
Ich war bei der letzten Demo am Schlachtensee dabei,
und habe schon befürchtet das als nächstes der Grunewaldsee das Thema werden wird.....
Also die Steuereinnahmen rund um den Hund sind im Berliner Finanzsäckel sicher höchst willkommen, aber ansonsten Hunde bitte wegsperren????
Natürlich gibt es auch Pappnasen unter Hundenesitzern... Wie überall!!!!
Es gibt aggressive Moutainbiker,bekloppte Autofahrer, Menschen die in den Wald urinieren(oder in die Gewässer!- was Hunde ja übrigens NICHT machen),
Es gibt genauso nicht erzogene Kinder(aber die dürfen ja sowieso alles)
Können wir nicht einfach zu einem fairen und rücksichtsvollem Umgang miteinander gelangen?????
Wenn ein Hundeauslaufgebiet nach dem anderen abgeschafft wird plus das neue Hundegesetz kommt...
Super!!: so bekommt die Stadt dann erst recht aggressive Hunde und Besitzer.
Wollt Ihr das wirklich????
Dann viel Spaß!
Meine Hunde sind übrigens Therapiebegleithunde und haben Hunderten von Kindern den richtigen Umgang mit Hunden vermittelt.
Liebe Politiker: denkt vielleicht mal über die Unterstützung solcher Projekte nach?!
Wuff- mustre jetzt gesagt werden!

Kommentar von Thorsten Hofmann | 2015-06-16

... und um das zu verhindern, gehe zur BVV-Sitzung und zeige präsenz bzw arbeite bei www.berliner-schnauze.com mit - 2004 war die harte Abeit erfolgreich, sie wird es auch diesmal sein !

Kommentar von denise dreßel | 2015-06-16

Berlin bietet Hundehaltern so schon kaum adäquat große Hundeauslaufe und schon kaum welche mit Wasseranteil!
Die Abschaffung bzw. Sperrung eines weiteren ist für Hund & Halter indiskutabel.
Statt immer mehr abzuschaffen könnten neue erschaffen werden, z.B. von der Luxussteuer Hund.
Berlin ist Hundehauptstadt? Wohl eher nicht.